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Sozialpraktikum

Wir suchen

junge Leute, die sich für die Arbeit mit Menschen, die eine Behinderung haben, interessieren. Da dies eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit ist, wird von Dir ein hohes Maß an Zuverlässigkeit erwartet. Du solltest Dich in die Situation von anderen Menschen hineinversetzen können und die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten mitbringen.

Du kannst Dich zwischen folgenden Einsatzbereichen entscheiden:

Schulbegleitung

Hierbei begleitest Du Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung in der Regelschule.

Zu deinen Tätigkeiten gehören z.B.:

  • Begleitung zur Schule
  • Mitschreiben im Unterricht
  • Hilfe beim Raumwechsel
  • Motivation zur Unterrichtsteilnahme und Tagesstrukturierung
  • Zusammenarbeit mit den Lehrkräften
  • Begleitung bei Ausflügen und Klassenfahrten
  • bei Bedarf Toilettenhilfe

Studienbegleitung

Du assistierst einen Studenten mit einer Körperbehinderung im Studium. Hierbei hast du auch die Möglichkeit Einblicke in den Studienalltag zu gewinnen.

Deine Aufgaben sind z.B.:

  • Begleitung in die Hochschule
  • Mitschrift während den Vorlesungen auf Anweisung des Kunden
  • Unterstützung in der Mensa oder in der Bibliothek
  • Begleitung bei Studienfahrten und Exkursionen
  • bei Bedarf Toilettenhilfe

Arbeitsassistenz

Du unterstützt Deinen Kunden an dessen Arbeits- oder Ausbildungsplatz. Dabei kannst Du ein Berufsfeld kennen lernen.

Zu deinen Aufgaben gehören:

  • Begleitung zum Arbeitsplatz
  • Unterstützung bei vielfältigen Bürotätigkeiten
  • Begleitung bei Außenterminen
  • Unterstützung in der Mittagspause
  • bei Bedarf Toilettenhilfe

Bei allen Bereichen verhält es sich in der Regel so, dass sie mit Einsätzen im Mobilen Sozialen Hilfsdienst (MSHD) ergänzt werden. Hierbei hilfst Du älteren Menschen bei deren Haushaltsführung, erledigst die Einkäufe, begleitest sie zum Arzt, bei Behördengängen oder leistest ihnen Gesellschaft. Kinder mit Behinderung hilfst Du bei den Hausaufgaben oder unternimmst etwas mit ihnen in der Freizeit.

Zusatzinfos

Unser Sozialpraktikum zählt rechtlich nicht als FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), wird aber von den meisten Schulen und Fachhochschulen als Vorpraktikum anerkannt. Der VIF ist es leider nicht möglich Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Wir bieten

Unser Sozialpraktikum ist ein Angebot für alle engagierten jungen Leute, die zur Überbrückung nach der Schule oder zur beruflichen Orientierung eine interessante, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgabe suchen.

Die hierbei erworbene soziale Kompetenz ist auch für euren weiteren beruflichen Weg von großer Bedeutung.

Feste Bestandteile des Praktikums sind regelmäßige Reflexionsgespräche und Anleitungstreffen mit den anderen PraktikantInnen.

Auch die Geselligkeit und der Kontakt zu den anderen Praktikanten und Mitarbeitern sollen nicht zu kurz kommen. Im Herbst gehen wir wandern, im Januar bowlen wir zusammen und im Sommer gibt es ein großes Grillfest.

Als Vergütung erhaltet ihr bereits ab dem 1. Monat den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro/Std.

Ihr könnt zwischen 11 und 12 Monaten wählen, und habt selbstverständlich Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis.

Damit Du Dir einen ersten Eindruck über unsere Arbeit machen kannst, haben wir Erfahrungsberichte und Fotos ins Netz gestellt.

Berichte von Sozialpraktikanten der VIF

In einem anderen Licht betrachten

Im Nachhinein betrachtet war die Entscheidung für ein Jahr als Sozialpraktikant zu arbeiten genau die richtige Entscheidung. Ich bin viel selbstständiger und entschlossener geworden und es war die perfekte Abwechslung zu den vielen Jahren des Unterrichts.

Die Erfahrung mit einem behinderten Menschen zusammen zu arbeiten empfinde ich als äußerst bereichernd und lässt mich die Dinge, die ich davor als eigentlich selbstverständlich ansah, in einem anderen Licht betrachten.

Außerdem hat mir mein Sozialpraktikum dabei geholfen nach dem Abitur in einem geregelten Tagesablauf zu bleiben. Ich bin selbstsicherer geworden, habe aber auch gelernt besser auf andere Menschen einzugehen und diese besser zu verstehen. Alles in allem kann ich eigentlich nur positives über mein Praktikum sagen und würde das Sozialpraktikum auch jedem weiterempfehlen.

Alexander

Ein neues Gefühl der Mitgehörigkeit

Ich heiße Jenny, bin 20 Jahre alt und seit November 2012 bei der VIF mit dabei. Ich erlebe die Arbeit hier als eine Art, besonderen Einsatz zu zeigen für Kinder, die unbedingt Hilfe im Schulalltag brauchen. Man hat jeden Tag aufs Neue das Gefühl, die Welt für diese Kinder ein Stück weit zu verbessern und ihnen ein neues Gefühl der Mitgehörigkeit zu geben.

Durch den Einsatz als Schulbegleiterin habe ich persönlich die Chance gehabt, meine Grenzen zu testen und jede neue Herausforderung tatkräftig anzunehmen.

Doch nicht nur die Arbeit mit den Kindern hat mich auf das Berufsleben vorbereitet, auch die unterschiedlichsten Fortbildungen, die Arbeit im Büro und der regelmäßige Austausch mit anderen Praktikanten haben mich weitergebracht.

Einzigartig in der VIF ist das ausgeglichene, lockere und lustige Arbeitsklima, das man täglich zu spüren bekommt. Man ist von Anfang an angenommen und hat sofort das Gefühl wirklich gebraucht zu werden. Auch das Verhältnis mit den verschiedenen Einsatzleitern ist so entspannt, wie ich es in keinem Betrieb sonst gesehen habe.

Also ich kann allen, die einmal etwas ganz anderes in ihrem Leben machen wollen die Arbeit hier in der VIF nur empfehlen!

Jenny

Ein offener höflicher Umgang mit den Kunden

Obwohl die 11 Monate Sozialpraktikum noch nicht abgeschlossen sind, kann ich mir aufgrund der in den bereits vergangenen 7 Monaten gesammelten Erfahrungen einen Eindruck vom Alltag als Sozialpraktikant bei der VIF machen.

Zu den MSHD- Einsätzen ist zu bemerken, dass ein offener höflicher Umgang mit den Kunden als soziale Stütze mir häufiger noch wesentlicher und zufrieden stellender erscheint, als die Ausübung der eigentlichen Tätigkeiten an sich. Außerdem verhilft der Kontakt zu einer Vielzahl wesensverschiederner Menschen mit verschiedenen Schicksalen den Sozialpraktikanten zu einem objektiven Bild und Umgang mit der Realität. Ich muss anmerken, dass diese Erfahrungsbereicherung auch zu meiner Wahl eines BFD ähnlichen Jahres bei der VIF beigetragen hat.

Meine Arbeit als Schulbegleitung gestaltet sich erfreulicherweise als nicht weniger abwechslungsreich, da ich neben der beinahe unterfordernden Assistenz für meinen Schüler zusätzlich den Lehrkorpus unterstützen, sowie bestimmten Schülern durch persönliche Hilfestellung einen erschwerten Schulalltag erleichtern darf.

Auch die multikulturelle Atmosphäre der Europäischen Schule München sagt mir zu.

Meine Erfahrungen aus dem Bürodienst, oder bei Praktikantentreffen ermöglichen es, ein direktes Feedback an die VIF zu richten.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich den höflichen, unkomplizierten Umgang der Mitarbeiter innerhalb der VIF, der auch wegen der Praktikantentreffen, Fortbildungen und Betriebsausflügen nicht vernachlässigt wird, als große Stütze für ein gesundes Arbeitsklima und Motivation halte.

Andreas

Viele Schicksale haben mich sehr traurig gemacht

Als ich mich im Oktober ganz kurzfristig entschieden habe mich bei euch zu bewerben war ich total glücklich, dass ihr mich noch so spontan in euer "Programm" aufnehmen konntet und sogar sofort einen festen Kunden für mich hattet.

Anfangs hatte ich viele, verschiedene MSHD- Einsätze, daran musste ich mich erst einmal gewöhnen, es war nicht leicht jeden Tag vor einer neuen Wohnung zu stehen, zu klingeln und nicht zu wissen was jetzt auf mich zukommt. Aber nach und nach fand ich Gefallen daran, ich habe sehr viele, interessante Menschen kennen gelernt, deren Schicksal mich jedes Mal aufs Neue berührt hat und mich beeinflusst oder verändert hat.

Es war ein sehr schönes Gefühl zu sehen wie sich viele allein darüber gefreut haben, dass ich da bin und sie jemanden haben der ihnen aktiv zuhört, jemand mit dem sie ihre Sorgen teilen können. Viele hatten ein sehr großes Mitteilungsbedürfnis und waren deswegen auch immer total offen, das fand ich anfangs natürlich seltsam, einer fremden Person solche intimen Sachen aus dem Privatleben zu erzählen, aber bald konnte ich verstehen warum und genau diese Offenheit und Unbefangenheit gefiel mir dann auch an den MSHD- Einsätzen! Ich glaube, dass ich dadurch auch ein Stück offener geworden bin im Umgang mit Menschen, und auf jeden Fall fällt es mir leichter auf Fremde zu zugehen.

Die MSHD- Einsätze ermöglichten mir aber auch ein paar Einblicke in die Arbeitswelt oder ins Uni-Leben, das war total hilfsreich, da ich mir manche Dinge ganz anders vorgestellt habe als sie letztendlich sind.

Insgesamt fand ich diese erste Phase meines Sozialpraktikums sehr spannend und abwechslungsreich, ich bin spontaner und flexibler geworden und was für mich persönlich am wichtigsten ist: ich weiß meine körperlichern Gesundheit nun sehr zu schätzen und die vielen Möglichkeiten die damit verbunden sind. Viele Schicksale haben mich sehr traurig gemacht, Menschen die noch so viel hätten erreichen können sind nun so eingeschränkt, früher habe ich nie gesehen wie viele Türen mir offen stehen, das hat sich geändert.

Seit Februar habe ich nun meinen festen MSHD- Kunden, der mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist. Wenn ich ihn mit den vorherigen Kunden vergleiche fällt mir vor allem auf, dass er sehr gelassen ist, das schafft eine totale entspannte Atmosphäre.

Am meisten habe ich natürlich durch mein Schulkind gelernt. Das fällt mir vor allem auf, wenn ich am Wochenende in der Kinderbetreuung arbeite. Im Umgang mit Kindern bin ich jetzt generell strenger und "autoritärer" als früher, das schafft mir eine gewisse Grundbasis, ich fühle mich sicherer und respektiert. Früher hatte ich immer Angst mit so einem Auftreten könnten mich die Kinder weniger mögen, aber im Gegenteil, ich habe festgestellt, dass auch sie sich sicherer fühlen, wenn sie klare Anweisungen bekommen.

Alles in allem kann ich nur sagen wie froh ich bin letztes Jahr keinen Studienplatz bekommen zu haben! Ich habe viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, und würde es auf jeden Fall noch einmal machen.

Jana

Wichtig für den alltäglichen Umgang mit Behinderung

Eigentlich ging ich völlig erwartungslos an mein Praktikum heran, wollte was für die Gemeinschaft tun und wollte nach dieser Abilernerei nicht sofort in den Unitrubel eintauchen. Mit dem zu begleitenden Studenten verstand ich mich auf Anhieb und es entwickelte sich schnell eine freundschaftliche Beziehung. Es war natürlich klar, dass nicht in allen Veranstaltungen Wissen für persönliches Interesse vermittelt wurde, aber auch langweilige Juraübungen ließen sich irgendwie überbrücken. Insgesamt bekam man aber einen guten überblick über das Unileben. Durch andere Einsätze kam man mit vielen anderen Behinderungsbildern in Kontakt und lernte mit ihnen umzugehen.

Nur die Semesterferien waren etwas anstrengend durch viele Springer- und Bereitschaftsdienste. Insgesamt war das Praktikum aber eine sich lohnende und interessante Erfahrung und wichtig für den alltäglichen Umgang mit Behinderung.

Simon

Eine absolute Bereicherung

Für mich persönlich war das Sozialpraktikum eine absolute Bereicherung. Ich habe selber gemerkt, wie sehr mich dieses Jahr charakterlich geprägt hat und auch auf eine positive Art und Weise verändert hat. Ebenfalls hat man neue nette Leute/Kollegen kennen gelernt. Darüber hinaus konnte ich dieses Sozialpraktikum sehr gut nutzen um mich beruflich orientieren zu können. Aus der "rein beruflichen" Beziehung zu meinen Kunden wurde ebenfalls eine wahre Freundschaft.

Rückblickend bin ich sehr froh, dass ich mich für das Sozialpraktikum entschieden habe. Abschließend würde ich jedem Menschen so eine Erfahrung ans Herz legen, da man sonst sehr selten mit körperlich behinderten Menschen in Kontakt kommt.

Ebenfalls möchte ich mich bei allen Mitarbeitern der VIF herzlich bedanken für alle organisatorischen Dinge und den netten Umgang mit dem Personal.

Ramin

Galerie

Sozialpraktikum in der VIF

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Auf die Plätze, fertig und los

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